Schallprüfung als Forschungsprojekt

Schallmessung bei einer Windturbine der Gemeindewerke

Der Bund fördert aktuell ein Forschungsprojekt für Schallmessung bei den Gemeindewerken in St. Michaelisdonn. So berichtete die SHZ vom 24.09.2013.

Eine von 3 Anlagen steht im Dauerprüfbereich für die Geräuschentwicklung an der Turbine. Weitere Messungen werden auch bei der Schallübertragung der Lager und der Dämpfer vorgenommen.

Schallgrenzen werden bereits im Genehmigungsverfahren vorgeschrieben

Bei der Investition in Windmühlen sind in den Bauunterlagen geforderte Geräuschentwicklungen aufgeführt. Werden diese Geräuschentwicklungen nicht eingehalten, so muss der Hersteller entsprechend nachrüsten und dazu beitragen, dass der vorgeschriebene Geräuschpegel nicht überschritten wird. Im Planungsverfahren werden die Geräusche bereits berechnet und die Anlagen so konzipiert, das die Geräuschentwicklung eingehalten wird. In der Praxis ist es jedoch erforderlich, dass die Geräuschentwicklung überprüft werden muß. Erst in der Praxis ist der tatsächliche Schall zu bewerten. Je besser in der Entstehung einer Windturbine auf die Schalloptimierung eingegangen werden kann, je geringer sind die Kosten für die Nachbesserung.

Windturbinen werden zum Forschungsprojekt für Schallmessungen

Schallmessungen am Generator, am Lager und bei der Dämpfung

Repower erhielt den Zuschlag für dieses Forschungsprojekt.

Alle Windkraftanlagenbauer warten nun auf die Ergebnisse der Schallmessungen an der großen Windturbine.

In dem Messverfahren wird die Windturbine immer wieder gestoppt und dann wieder angefahren. Das kann zu Beginn zu etwas höheren Schallbelastungen für die Umgebung führen. Es dient jedoch dazu, genaue Messwerte bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten und Betriebszuständen zu erhalten.

Wir wünschen dem Forschungsprojekt einen guten Erfolg und freuen uns auf zukünftig geringere Geräuschkulissen von Windturbinen.

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